Förderpreis für Filmkunst

Um den Austausch zwischen der filmenden und der bildenden Kunst zu unterstützen, vergeben die Nationalgalerie und die Deutsche Filmakademie einen gemeinsamen Preis. Neben dem Preis der Nationalgalerie gibt es seit 2011 ebenfalls zweijährig auch den Förderpreis für Filmkunst.

Der Regisseur/die Regisseurin sollte unter 40 Jahre alt sein sowie in Deutschland leben und arbeiten. Der Film darf zudem nicht älter als drei Jahre sein. Filme jeder Länge (ab einer Minute Laufzeit) sind zulässig.

Zehn Mitglieder der Deutschen Filmakademie gehen auf die Suche nach Filmen, die sich zwischen den Welten des Kinos und der Kunst bewegen. Dabei ist nicht nur das einzelne Werk von Bedeutung, sondern auch das künstlerische Selbstverständnis und die persönliche Vision des Filmemachers. Die Filme werden über den Zeitraum eines halben Jahres gemeinsam gesichtet und diskutiert.

Aus dieser Shortlist ermittelt die erste Jury den Gewinner, der gemeinsam mit dem Preisträger des Preis der Nationalgalerie bekannt gegeben wird.

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Bastian Günther (Mitte), Gewinner des Förderpreises für Filmkunst 2015, zusammen mit Iris Berben und Edward Berger | Foto: David von Becker