Förderpreis für Filmkunst

Um den Austausch zwischen der filmenden und der bildenden Kunst zu unterstützen, vergeben die Nationalgalerie und die Deutsche Filmakademie einen gemeinsamen Preis. Neben dem Preis der Nationalgalerie gibt es seit 2011 ebenfalls zweijährig auch den Förderpreis für Filmkunst.

Der*die Regisseur*in sollte unter 40 Jahre alt sein sowie in Deutschland leben und arbeiten. Der Film darf zudem nicht älter als drei Jahre sein. Filme jeder Länge (ab einer Minute Laufzeit) sind zulässig.

Neun Mitglieder der Deutschen Filmakademie gehen auf die Suche nach Filmen, die sich zwischen den Welten des Kinos und der Kunst bewegen. Dabei ist nicht nur das einzelne Werk von Bedeutung, sondern auch das künstlerische Selbstverständnis und die persönliche Vision des Filmemachers. Die Filme werden über den Zeitraum eines halben Jahres gemeinsam gesichtet und diskutiert.

2019 haben sich Irene von Alberti, Jule Bartram, Maximilian Haselberger, Sigrid Hoerner, RP Kahl, Anette Kuhn, Tom Schreiber, Jakob Weydemann und Rosa Hannah Ziegler dieser Aufgabe gestellt und vier Nominierungen ausgesprochen. Über den*die Preisträger*in entscheidet die erste Jury. Die Bekanntgabe erfolgt am 12. September im Rahmen der Preisverleihung.

Shortlist 2019

Maman Maman Maman, 2019, 37’
Lucia Margarita Bauer

Imperial Valley (cultivated run-off), 2018, 14‘
Lukas Marxt

Final Stage, 2017, 27’
Nicolaas Schmidt

Happy Happy Baby, 2016, 20’
Jan Soldat